Lokales

 

Neues Führungstrio

 

Herrenberg: Frauenliste strukturiert sich um Herrenberg – Die Frauenliste Herrenberg hat in ihrer Mitgliederversammlung im Klosterhof Herrenberg ein neues Führungsteam gewählt. Das neue Führungstrio (von links Beatrix Jacobsen, Susanne Geiger und Eva Ortlieb) freut sich sichtlich auf die neue Aufgabe .Die Koordination der Vereinigung übernimmt künftig ein gleichberechtigtes Team. Der neue Vorstand besteht nun aus Susanne Geiger (Musikerin und Kabarettistin), Beatrix Jacobsen (ITProjektmanagerin), und Eva Ortlieb (Sportwissenschaftlerin im Bereich Gesundheitsförderung). Verabschiedet und mit herzlichem Dank bedacht wurden die bisherigen Vorsitzenden Waltraud Frech und Jutta Hagenlocher. Der Neuorganisation des Vorstands gingen in den vergangenen Wochen grundsätzliche Diskussionen voraus. Wie sollte das kommunalpolitische Engagement in der Frauenliste künftig gestaltet werden? Wie können familiär und beruflich eingespannte Frauen mit Gestaltungswillen für politische Mandate, Ämter odergenerell zur Mitarbeit in der Frauenliste motiviert werden?

 

 Der Ansatz: Verringerung der Aufgabenlast für Einzelne und mehr niedrigschwellige, inhaltliche Beteiligungsmöglichkeiten in Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen. Susanne Geiger bringt es  auf die einfache Formel: „Ehrenamtliches politisches Engagement soll produktiv sein, muss Spaß machen und darf nicht als Last empfunden werden.“ „Ein Führungstrio ist eine Innovation, die man als Risiko oder als Chance begreifen kann. Für die Mitglieder der Frauenliste gilt Letzteres. Mit Blick auf die Zukunft sind wir mit den jeweiligen Kompetenzen im neuen Vorstandsteam sehr gut aufgestellt“, sagte Eva 

Schäfer-Weber, Fraktionsvorsitzende der Frauenliste nach der Sitzung.

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 Ausgabe 'GÄUBOTE', 04.10.2019, Seite 23

 

Das Mauerwerk in Herrenberg steigt dieses Jahr mit ein, in die neue Reihe „Sisters of Comedy – Nachgelacht“. Mit dabei sind:  Tina Häussermann (Musik Comedy), Katalyn Bohn (Kabarett Standup), Anne Folger (Musik Kabarett), Sia Korthaus (Kabarett) und die Moderation übernimmt keine andere als Frl. Wommy Wonder. Das Ganze steht unter dem Schirm der Herrenberger Gleichstellungsbeauftragten „Birgit Kruckenberg-Link“. 12. November ist Sisters Day – ab jetzt für immer!

Nach dem großen Erfolg 2018 startet die geballte Komikerinnenoffensive erneut den Angriff auf Herz, Hirn und Humorzentrum! Zeitgleich finden zahlreiche Shows, in über zwanzig Städten, statt. 100% Frauenpower: krachend kabarettistisch, furios feminin und derbe divenhaft, für Sie & Ihn und alles dazwischen.

Rückblick:
Am 12. November 2018 haben 163 beruflich lustige Frauen, landesweit, in 28 Shows über 6651 Zuschauer/innen zum Lachen, Ausrasten und Nachdenken gebracht. Insgesamt kamen an diesem Abend € 52.941.-  Spenden zusammen. Geld, das Frauen unterstützen, fördern und hoffentlich (wieder) in eine bessere Lebenssituation bringen wird.
Das ist bombastisch! Aber reicht uns das? Auf keinen Fall!

Aber keine Angst, liebe Männer: Wir fordern nicht mehr, nur dasselbe. In allen Bereichen. Klingt komisch, und wir bleiben es auch.
Denn in Zeiten, in denen man erneut über Frauenrechte und Meinungsfreiheit diskutieren muss, der Wind von rechts weltweit schärfer bläst und auch in westlichen Kulturen ein sehr konservatives Frauenbild neu propagiert wird, lautet das Motto: – Humor ist die Reinform des Widerstands!

Gespendet wird auch! Ein Teil der Einnahmen kommt dem Projekt: „Let’s Change“ von der Menschenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES… zugute.

 

https://www.mauerwerk.de/veranstaltungen/sisters-of-comedy-2019-nachgelacht/

 

Der Ge­mein­de­rat der Stadt Her­ren­berg der Wahlperiode 2014 bis 2019 wur­de am 25. Mai 2014 ge­wählt und hat sei­ne Ar­beit am 2. Ju­li 2014 auf­ge­nom­men. Er bestand aus Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Spri­ß­ler als Vor­sit­zen­dem und 32 eh­ren­amt­lich tä­ti­gen Stadt­rä­tin­nen und Stadt­rä­ten. Die Legislaturperiode des Gemeinderates 2014 bis 2019 ging mit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 zu Ende. Die offizielle Verabschiedung war am 2. Juli 2019.

Liebe Mitbürger*innen,
danke, dass Sie uns unterstützt und mit uns gezittert haben!
Großartige 11.000 Stimmen zusätzlich haben wir im Vergleich zur letzten Wahl gewinnen können – insgesamt 41.232!
Gemessen an der Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen steigern wir unser Ergebnis um 0,7 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent.
Umgerechnet auf die Sitze erringt die Frauenliste erneut 3 Sitze. Im zukünftigen Gemeinderat werden neben unseren Rätinnen Eva Schäfer-Weber, Brigitte Binder-Kirn und Pauline Rist-Nowak weitere 10 Frauen Platz nehmen – Spitzenrekord für Herrenberg.

Wir gratulieren allen gewählten Vertreter*innen und wünschen ihnen eine produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.

#FrauenlisteHerrenberg #Herrenberg #Gemeinderatswahl

Bildquelle: Homepage der Stadt Herrenberg

Am 26.05. ist Wahl.

Letzte Chance für Unentschlossene: Lernt unsere Kandidatinnen und ihre Ziele kennen. Wir sind mit unserem Infostand am kommenden Samstag von 8.00-13.00 Uhr am Klosterhof Herrenberg.
Wir freuen uns auf Euch!

Impressionen vom 19. Flohmarkt

Bitte vormerken.

Am 11.05.2019 findet der legendäre Flohmarkt der Frauenliste im Klosterhof statt. Ab 9 Uhr können Sie stöbern in unserem Bücher-, Haushalts- und Klamottenbestand.

Gerne können wir auch über politische Themen diskutieren bei einer Tasse Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gültsteiner Liste nominiert Kandidaten

Gäubote 03.05.2019 GB-Foto: gb

Auch 2 Kandidatinnen der Herrenberger Frauenliste sind dabei: Brigitte Binder-Kirn und Jutta Hagenlocher

Gültstein - Unter dem Motto - Unter dem Motto "Gültstein bewegt uns - wir bewegen Gültstein" stellt sich die Gültsteiner Liste als Vereinigung kommunalpolitisch interessierter Frauen und Männer am 26.Mai zur Wahl des Ortschaftsrates. Bei der
Aufstellung des Wahlvorschlags hatte man das Ziel verfolgt,
ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern
verschiedener Altersgruppen zu finden, die Lust auf
Kommunalpolitik und Freude am Gestalten ihres Lebensumfeldes
haben.

Sie stehen für eine aktive Kommunalpolitik ohne
parteipolitischen Fraktionszwang, wie es in einer
Pressemitteilung heißt. Auf dem Bild stehen von links
Gerhardt Kauffeldt, Brigitte Binder-Kirn, Rainer Kegreiss,
Nicole Riethmüller, Ute Buhlmann, Michael Plaz, Claudia
Immenschuh, Jutta Hagenlocher, Alexander Henschke und Falk
Buhlmann.


Eindrücke vom 25-jährigen Jubiläum der Frauenliste Herrenberg

 

Das Herz schlägt für die sozialen Themen

 

Herrenberg: Die Frauenliste lässt zur Feier ihres 25. Geburtstags die Sektkorken knallen

 

"Wer Frauen will, muss Frauen wählen", betont Brigitte Straßner, Gründungsmitglied und erste Stadträtin der Frauenliste. Die Gelegenheit dazu bietet sich bei der kommenden Kommunalwahl, bei der sage und schreibe 32 Kandidatinnen für die Frauenliste ins Rennen gehen werden. Im Herrenberger Stadtwerk feierte die Vereinigung ihr 25-jähriges Bestehen.

 

Was haben Länder wie Ruanda und Bolivien, was wir nicht haben? Dort sitzen mehr Frauen als Männer im Parlament. Dagegen machen im Deutschen Bundestag Frauen gerade einmal 30,7 Prozent aus. Tendenz fallend. Ein Schicksal, von dem auch die Herrenberger Frauenliste singen kann, hat der Frauenanteil im Gemeinderat doch bei der letzten Kommunalwahl die Rolle rückwärts gemacht. "Es sind nur noch neun Frauen, das sind nicht einmal 30 Prozent", bedauert Pauline Rist-Nowak.

 

"Der sicherste Weg, Frauen
in den Gemeinderat zu bringen"

Einen Grund sieht die Gemeinderätin in der Abschaffung der unechten Teilortswahl. Während sich die Nufringer Frauenliste Anfang des Jahres auflöste, haben die Herrenbergerinnen nun 32 Frauen auf den Wahllisten. "Wir Frauen schaffen das aber nicht alleine, wir brauchen auch die Männer dazu", weiß Brigitte Straßner. Im Gründungsjahr 1994 hatten einige Männer mit ihrer Unterschrift dazu beigetragen, dass die Frauenliste bei der Kommunalwahl antreten konnte. Wie formulierte es Elke Lang einst: "Das ist keine Liste gegen Männer, sondern der sicherste Weg, Frauen in den Gemeinderat zu bringen." Und siehe da, die Frauenliste ergatterte auf Anhieb drei Sitze. Neben Elke Lang zogen Brigitte Straßner und Gabi Hüttenberger in den Gemeinderat ein. Als Clownin verkleidet lässt Brigitte Straßner die Stimmungen in jenem Jahr vorüberziehen. Diese Frauen umwehte irgendwie etwas Geheimnisvolles. Dass die Stadt eine Frauenliste braucht, wurde erst zaghaft gefordert. Dennoch zog man mit viel Frauenpower in den Wahlkampf, zeigte sich zu Anfang im Gemeinderat beschwingt, aber auch ein wenig schüchtern und auf der Suche, um sodann kämpferischer, fordernder zu werden.

 

 

Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war damals beileibe keine. So wurden die neuen Stadträtinnen abschätzig behandelt. "Das muss man aushalten", sagt Straßner. "In den ersten Jahren haben wir auch viel zur Kernzeitbetreuung gemacht", erinnert sich Eva Schäfer-Weber in ihrem kleinen Rückblick. "Die Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt", weist die Stadträtin auf den basisdemokratischen Ansatz der Vereinigung hin.

2003 gab sich die Gruppierung Leitlinien in Form einer Präambel. "Wir leben zwar nicht mehr wie unsere Großmütter gelebt haben, doch von der Gleichheit zwischen Mann und Frau sind wir immer noch weit entfernt", stellt Stadträtin Pauline Rist-Nowak klar. Stehen jungen Frauen in diesen Zeiten wirklich alle Türen offen, wenn sie nach bester schulischer Bildung und Studium, mit der Gründung einer Familie die Mühlen des Alltags einholen? Der Beruf wird da erst einmal hinten angestellt, die Karriere geknickt. "Ich möchte das als Familienfalle bezeichnen", sagt Rist-Nowak. Die Liebe der Stadträtin gehört jetzt weniger den endlosen Tagespunkten zum Thema Bauen, ihr Herz schlägt mehr für die sozialen Themen, die sich den Lebensbedingungen der Menschen annehmen. Etwa der Kleinkind- und Ganztagsbetreuung. "Männer entwerfen und bauen lieber Großstädte", befindet die Herrenbergerin.

 

Auch wenn Pauline Rist-Nowak schon mal unter der Last von bis zu 500 Seiten schweren Gemeinderatsunterlagen ächzt, hat sich ihr der Eindruck aufgedrängt, dass sich Frauen gründlicher an die Arbeit im Gremium machen würden. Die gelernte Krankenschwester und studierte Pädagogin erinnert an die vielen anderen Aktivitäten der Frauenliste abseits der Gmeinderatsarbeit, an den Flohmarkt für den guten Zweck im Klosterhof, den Equal Pay Day. Zudem unterstützt die Frauenliste Organisationen wie Thamar oder Terre des Femmes.

 

"Für mich seid ihr Heldinnen. Ich möchte euch als die Pippi Langstrumpfs von Herrenberg bezeichnen", begeistert sich Gabi Weber-Urban in ihrem kabarettistischen Gastspiel. "Annikas", denen alles recht sei, wie es ist, weil es immer schon so war, gebe es genug. Mit der Nebringerin begibt man sich an diesem Abend mitten in die Untiefen und Fallstricke der geschlechtlichen Sprachklischees, der Missverständnisse von Verpaarungen, der Hysterien der politischen Korrektheit.

 

Sängerin Michaela Kuti singt abgrundtief romantische Liebeslieder voller Sehnsucht und Herzschmerz, Freiheitsdrang und Verschmelzungswünschen. Die Liebe eint, trennt aber auch. Mit diesem folkigen und chansonesken Akustik-Pop lässt es sich vortrefflich entschleunigen, um einen Moment innezuhalten.

 

 


Nufringen/Herrenberg - Sie wollten die Altherrenriege aufmischen, frischen Wind in den Gemeinderat bringen: Als sich die Frauenliste in Nufringen gründete, war es das Ziel der Kandidatinnen, mehr Frauen in die Politik zu bringen. „Damals gab es nur eine Gemeinderätin in Nufringen“, sagt Gabriele Zwirner. Die Frauenliste sei das Mittel zum Zweck gewesen, um das zu ändern.

20 Jahre später löst sich die Nufringer Frauenliste auf. Allerdings nicht, weil das Ziel erreicht ist und nun ohnehin genügend Frauen von anderen Fraktionen in den Gemeinderat drängen. Ganz im Gegenteil: Die Gemeinderätinnen Gabriele Zwirner und Christa Reiber wollen bei der Gemeinderatswahl im Mai nicht mehr antreten – doch es fehlen junge Frauen, die nachrücken und das Zepter übernehmen wollen......


Gäubote 23.01.2019
Was die Fraktionen sagen

Der Herrenberger Etat für 2019 ist unter Dach und Fach, die politische Agenda für dieses Jahr
damit weitgehend festgezurrt. Wie die Sprecher der sechs im Gemeinderat vertretenen
Parteien, Fraktionen und Gruppierungen die Stadtpolitik sehen, beantworten sie in fünf vom “Gäubote” gestellten Fragen:

1. Weshalb stimmen Sie dem Etat zu/nicht zu?

2. Wo finden Sie sich in dem Zahlenwerk, das die Politik der
kommenden zwölf Monate weitgehend festzurrt, wieder?

3. Was kommt im Etat zu kurz?

4. Wo liegen die Schwerpunkte der nächsten Jahre?

5. Was sollte die Stadt tun, um mehr Einnahmen zu genieren?......

Attraktive Stadt

Eva Schäfer-Weber (Frauenliste)