Besuch im sommernachtskino

Die Frauenliste auf dem Weg zum Sommernachtskino.

Der Film "Die perfekte Kandidatin" berichtet von den Widrigkeiten einer Frau, die in Saudi-Arabien für den Gemeinderat kandidiert.

Kann man hier nicht doch die ein oder andere Parallele erkennen?

Auf jeden Fall ist der Zustand der Straßen doch überall ein Thema.

Die Frauenliste nimmt Platz

 

 

Die Gemeinderätinnen der Frauenliste nutzen die neu aufgestellten Stühle im Rahmen des "Nimm Platz Projekts" zur Fraktionssitzung.

Schon im Rahmen des Bänklesprojekt plädierte die Frauenliste für mehr konsumfreie Sitzgelegenheiten.

 

Abschied Gleichstellungsbeauftragte

"Es gibt keine Antwort. Es wird keine Antwort geben. Es hat nie eine Antwort gegeben. Das ist die Antwort."

Gertrude Stein, 1874 - 1946, amerikanische Schriftstellerin und Philosophin

Vielleicht drückt dieses Zitat aus, was uns gerade so zu schaffen macht: Dass es auf so viele Fragen im Moment tatsächlich keine Antworten gibt. Oder dass es zumindest keine eindeutigen Antworten gibt. Oder dass es sogar mehrere Antworten gibt, aber wir nicht wissen, welche die richtige ist.

Jedenfalls halten wir uns weiterhin an die Einschränkungen:
Unser traditioneller Flohmarkt hätte am 9. Mai stattfinden sollen, die nächsten Sitzungen waren auf 18. Mai (in Herrenberg) und 25. Mai (in Kuppingen) terminiert, darauf verzichten wir.

Aber auf einen Abschied von der Gleichstellungsbeauftragten Birgit Kruckenberg-Link wollten wir nicht verzichten: Am Sonntag, den 3. Mai "versammelten" sich die Ortschafts- und Gemeinderätinnen Gaby Hüttenberger, Maya Wulz, Annegret Stötzer-Rapp und Brigitte Binder-Kirn sowie die Vertreterin von SICHTBAR, Hannelore Erb-Plitschka, vor den Bildschirmen. Susanne Geiger sang ein Abschiedslied, begleitet von Ariella Pavoni und Annette Heinke. Es gab wunderbare Rückblicke und Grußworte und das Geschenk wurde virtuell überreicht.

Wie geht es weiter? Zunächst wird der Klosterhof wohl in vorsichtigen Schritten geöffnet, d.h. die Vorstandsfrauen der Frauenliste treffen sich vielleicht schon bald im Innenhof - wobei wir natürlich sowieso ständig in Kontakt sind, aber so ein Treffen wäre einfach wieder schön. D. h. Ideen, Vorschläge, Wünsche können gerne mitgeteilt werden:

kontakt@frauenliste-herrenberg.de

Beatrix Jacobsen (0152 0197 9775)

Eva Ortlieb (0179 677 9519)

Susanne Geiger (0176 303 96357)

 

Joan Baez, *1941, amerikanische Sängerin

Der Herrenberger Gemeinderat arbeitet weiter - unter schwierigen Bedingungen - aber er hat, wie die Verwaltung, die Zukunft im Blick.

In der letzten Sitzung wurde z. B. über die Nachfolge der derzeitigen Gleichstellungsbeauftragten Birgit Kruckenberg-Link abgestimmt.

Wir freuen uns sehr, dass Birgit Hamm in Zukunft dieses Amt übernimmt, wir gratulieren ihr auf diesem Weg sehr herzlich! Wir freuen uns auf Begegnungen und den Austausch mit ihr und auf gemeinsame Projekte. Hoffentlich können wir bald den direkten Kontakt mit ihr aufnehmen!

Und was kann jede Einzelne vielleicht tun, um der "Verzweiflung" entgegen zu wirken? Da verweise ich auf die vielen Geschäfte in Herrenberg, die anbieten, dass wir weiterhin "einkaufen" können - viele bringen ihre Waren direkt zu uns nach Hause, das geschieht unkompliziert und funktioniert gut.

"Frauen - Geschichte ist politische Praxis: Erfahrungen und Lebenslagen von Frauen in der Vergangenheit werden sichtbar gemacht. In mühseliger Arbeit und mit vielen kleinen und größeren Schritten werden Namen und Bilder in die Sichtbarkeit geholt. Damit ist stets der kritsiche Impuls gegen die Unsichtbarmachung, gegen die Verschüttung und Leugnung, gegen die Geringschätzung und Entwertung weiblicher Arbeit und Kreativität verbunden."

Das Zitat stammt von Dr.rer.soc., Dr. phil.habil. und Professorin Susanne Maurer, einer Expertin zum Thema Frauen - Geschichte, hat sie doch den Verein "Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V." mitbegründet und lehrt sie Geschichte an der Universität Marburg.

Und mit diesem Zitat sollte auf die Veranstaltung der Herrenberger Geschichtswerksatt am kommenden Sonntag hingewiesen werden - die Veranstaltung findet nicht statt, aber es ist zu hoffen, dass sie nachgeholt wird. Wir hätten unter dem Motto "Frauen gestalten Herrenberg" die spannenden Biografien von Margret Hildebrand, Sofie Rauser u.a. kennen gelernt und hätten darüber hinaus Einblicke erhalten über die Arbeitsweise der Frauengeschichtswerkstatt, also über die "vielen kleinen und größeren Schritte", die es bedarf, um die Leistungen von Frauen aus dem Vergessen zu holen.

An dieser Stelle bedankt sich die Frauenliste bei Birgit Kruckenberg - Link, die unendlich vieles für die Frauen in Herrenberg getan hat. Sie war "unsere" Gleichstellungbeauftragte in den letzten 18 Jahren und wird nun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit einer Zukunftswerksatt hat die Zusammenarbeit zwischen ihr und den Frauengruppen in Herrenberg begonnen, mit einem tollen Brot & Rosen - Programm endet ihr Wirken in dieser Stadt. Wir wünschen Birgit Kruckenberg-Link alles Gute für die Zukunft!

Wie es in der Frauenliste weitergeht - das entnehmen Sie bitte den nächsen Amtsblättern oder der Homepage. Sobald der Klosterhof wieder geöffnet wird, werden wir eine Sitzung ansetzen. Bis dahin: Bleibt/bleiben Sie gesund!

kontakt@frauenliste-herrenberg.de

Beatrix Jacobsen (0152 0197 9775)

Eva Ortlieb (0179 677 9519)

Susanne Geiger (0176 303 96357)

Ob wir dieses Zitat der Schriftstellerin Luise Rinser (1911 - 2002) vielleicht eines Tages auch in Bezug auf die Corona - Krise verstehen können?

Mit wieviel Schwung und Begeisterung hat die Brot & Rosen - Zeit begonnen, wieviel Ernüchterung ist nun eingekehrt!

Wie so viele Veranstaltungen findet auch der Vortrag "FRAU VERHANDELT." am 20. März nicht statt, allerdings haben wir mit der Referentin Ljubow Chaikevitch besprochen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt nach Herrenberg kommt.

Ines Böttcher, die uns bei der Sitzung am 23. März besuchen wollte, hat abgesagt, verständlicherweise, aber auch in diesem Fall hoffen wir, dass wir das Gespräch mit ihr nachholen können.

Da vorraussichtlich der Klosterhof geschlossen wird, werden wir auf die nächste Sitzung verzichten. Wann und wie es weitergeht, werden die Basis-Frauen per Mail und alle Interessierte über die Homepage und das Amtsblatt erfahren.

Frauen halten für Gerechtigkeit die Fahne hoch

 

Von Christiane Hornung/GB 18.03.2020

 

 

Nach wie vor ist es auch im 21. Jahrhundert in vielen Bereichen des Arbeitslebens noch gang und gäbe, Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts weniger zu bezahlen. Besonders ins Bewusstsein gerückt werden soll dieser Umstand am Equal Pay Day, der 2020 auf den 17. März fällt.

 

Frauen halten für Gerechtigkeit die Fahne hoch

Über Herrenberg weht die Fahne des Equal Pay DayGB-Foto: gb

 

Das genaue Datum des Equal Pay Day wird alljährlich aufs Neue errechnet und somit markiert, wie lange „Frauen arbeiten müssen, dass sie im Durchschnitt so viel verdienen wie ein Mann zum 31. Dezember des Vorjahres“, wie Susanne Geiger erklärt. Umgerechnet 77 Tage beträgt der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied in Deutschland gegenwärtig, 77 Tage alt wird das Jahr just am heutigen 17. März. Als Mitglied des dreiköpfigen Vorstands der Frauenliste engagiert sich Susanne Geiger seit vielen Jahren in diversen Frauengruppen, um die Lohnungleichheit ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, wollte sie mit ihren Mitstreiterinnen am heutigen Dienstag während des Wochenmarkts zugegen sein. Geplant war die Übergabe von Rosen mit der Intention, das Gespräch zu suchen und so auf den Equal Pay Day, die bestehenden Ungerechtigkeiten sowie mögliche Ziele und Aktionen zur Beseitigung der nach wie vor bestehenden Gender Pay Gap, der geschlechtsspezifischen Lohnlücke, aufmerksam zu machen.

 

Wie nahezu allen anderen Veranstaltungen auch, machte die aktuelle Corona-Entwicklung den Organisatorinnen einen Strich durch die Rechnung, „wir haben gesagt, dass die Menschen vielleicht Angst haben, das direkte Gespräch zu suchen“, erläutert Susanne Geiger.

Nichtsdestotrotz vermag das Virus die Stimme der Frauen am 17. März nicht einzudämmen, auch in Herrenberg wird mit einer roten Fahne unweit des Rathauses ein sichtbares Zeichen gesetzt. „Die Farbe Rot ist ganz wichtig“, erzählt Susanne Geiger weiter, nicht nur in der ursprünglichen Idee, ausgerechnet Rosen zu verteilen, schwingt die Symbolkraft der Farbe mit. „Sie steht für

Brigitte feiert ihren Runden Geburtstag

Rose Ausländer, 1901 - 1988, Lyrikerin

Mit diesem Zitat lud Birgit Kruckenberg-Link, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herrenberg, zum diesjährigen Brot & Rosen - Programm ein. Die Brot & Rosen - Zeit ist in Herrenberg immer etwas ganz besonderes.

Im Februar und März treffen sich Frauen bei unterschiedlichsten Veranstaltungen, sie hören zu bei Konzerten, Lesungen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen, sie tanzen und spielen Theater, sie erwerben schöne Dinge, von Frauen gemacht, sie genießen internationale Speisen, sie schauen Filme, informieren sich über faire Kleidung und und und...

Dabei treffen sich Frauen, die sich kennen, aber es entstehen auch neue Beziehungen, sie sind intensiv im Gespräch, bewegen ernste Themen oder sind einfach mal fröhlich.

Die Frauenliste ist mittendrin dabei und lädt alle Herrenbergerinnen ein, das Brot & Rosen - Programm, das jetzt an vielen Stellen, u.a. auch im Gleichstellungsbüro, ausliegt, genau zu studieren und möglichst viele der tollen Angebote wahrzunehmen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Gültsteinerinnen, die sich bei unserer letzten Sitzung im Gültsteiner Rathaus so engagiert beteiligt haben. Das war ein interessanter Abend für uns!

Am Montag, den 10. Februar treffen wir uns um 20 Uhr im Klosterhof. Die nächste Sitzung ist dann wegen der Faschingsferien auf Montag, 17. Februar vorverlegt.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen in den nächsten Wochen!

Fragen und Anregungen wie immer gerne an: kontakt@frauenliste-herrenberg.de

oder telefonisch an unser Vorstandsteam:

Beatrix Jacobsen (0152 0197 9775)

Eva Ortlieb (0179 677 9519)

Susanne Geiger (0176 303 96357)

"Die kleinen Dinge, die Menschen tun, zeigen Wirkung. Meine kleinen Dinge bestehen darin, dass ich Bäume pflanze."

Wangari Maathai, ehemalige kenianische Ministerin für Umweltschutz (1940 - 2011)

Eva Schäfer-Weber hat in ihrer Haushaltsrede die Begrünung der alten Toiletten-Anlage am Marktplatz vorgeschlagen.

Inzwischen gibt es ja viele Beispiele, wie mitten in einer Stadt durch eine begrünte Wand ein wundervoller, erfrischender Blickfang geschaffen wird - warum nicht in Herrenberg? Dies könnte ein Beispiel dafür sein, dass auch "kleine Dinge" Wirkung haben und, wie in diesem Fall, einen Platz aufwerten.

Die nächsten Sitzungen der Frauenliste finden am Montag, den 10. Februar und Montag, den 17. Februar um 20 Uhr im Kosterhof statt.

Gerne verweisen wir wieder auf das "Brot und Rosen" - Programm und laden im Namen der Organisatorinnen zu folgenden interessanten Veranstaltungen ein:

Dienstag, den 11. Februar um 15 Uhr "Erzähl mir!" in der InVita-Stiftung, Vogt-Hess-Str. 7

Welche Frau hat vielleicht Lust, etwas Neues auszuprobieren - z. B. in einem Workshop, in dem es um Improvisations-Theater geht? Das erfahrene Schauspiel - Team Mirjam Woggon und Jakob Nacken (bekannt durch die Tauschrausch- Abende im Mauerwerk) sind in der Herrenberger vhs zu Gast. (Samstag, 15. und Sonntag, 16. Februar, jeweils von 10 bis 15 Uhr)

Mittwoch, den 19. Februar um 19 Uhr "Wohnmodelle der Zukunft" im StadtWerk, Raistinger Straße 2/2, eine Fürhung durch das Haus gibt es um 18.30 Uhr

Fragen und Anregungen wie immer gerne an: kontakt@frauenliste-herrenberg.de

oder telefonisch an unser Vorstandsteam:

Beatrix Jacobsen (0152 0197 9775)

Eva Ortlieb (0179 677 9519)

Susanne Geiger (0176 303 96357)

"Wir brauchen eine neue Frauenbewegung. Eine Bewegung, die eint, denn nur gemeisam sind wir stark." Helga Breuninger, *1947,  Stiftungsgründerin, engagierte Bürgerin der Stadt Stuttgart

Wie bereits angekündigt, treffen sich die Frauen der Frauenliste in Zukunft ab und zu in den Teilorten. Gülstein macht am Montag, den 27. Januar den Anfang, wir sind um 20 Uhr im Gülsteiner Rathaus. Alle Interessierte sind herzlich willkommen!

Am Montag, den 10. Februar findet die Sitzung um 20 Uhr im Klosterhof statt.

Am Sonntag, den 8. März sehen wir uns sicherlich alle anlässlich des Internationalen Frauentags (s. Brot & Rosen - Programm)

Frauenliste-Frauen werden ürbigens während der Brot & Rosen - Zeit das Publikum des Klavierabends am Samstag, den 14. März und der Film-Präsentation am Sonntag, den 15. März mit Getränken und Häppchen verwöhnen. (Näheres ebenfalls im Brot & Rosen - Programm.)

Am Dienstag, den 17. März werden Frauenliste-Frauen auf dem Wochenmarkt Flyer zum Equal Pay Day verteilen und auf die Veranstaltung am Freitag, den 20. März aufmerksam machen. Da nämlich haben wir aus Karlsruhe die Referentin Ljubow Chaikevitch zu Gast zum Thema "Wie können Frauen dafür sorgen, dass die Gehalts- und Honorar-Differenzen von Frauen und Männern verschwinden?" 

Das Anliegen der Frauenliste, mit der Herrenberger Verwaltung in Kontakt zu sein, werden wir dieses Jahr fortsetzen. Am 23. März wird Ines Böttcher vom Team Beteiligung und Engagement bei uns zu Gast sein, am 20. April unser erster Bürgermeister Tobias Meigel.



"Der Optimismus eines gesunden Verstandes ist unermüdlich." Margery Allingham, Schriftstellerin (1904 - 1966)

Voller Optimismus haben wir das neue Jahr in der Frauenliste am 13. Januar begonnen. Es gibt zur Zeit viele spannende Themen in Herrenberg, mit denen wir uns die nächsten Monate gerne beschäftigen werden.

Das Vorhaben, unsere Sitzungen nicht nur im Herrenberger Klosterhof abzuhalten, sondern auch in den Teilorten Präsenz zu zeigen, beginnen wir am Montag, den 27. Januar umzusetzen. Wir treffen uns um 20 Uhr im Gülsteiner Rathaus. Herzliche Einladung an alle interessierten Frauen!

Die darauffolgende Sitzung am Montag, den 10. Februar, findet wieder im Kosterhof statt.

An dieser Stelle möchten wir Sie anregen, das diesjährige "Brot und Rosen" - Programm sehr genau zu studieren. Diese tolle Veranstaltungsreihe beginnt bereits am Donnerstag, den 6. Februar mit dem Besuch der legendären weltberühmten Clownin Gardi Hutter in der Herrenberger Stadthalle. Es folgen weitere fantastische Veranstaltungen und die Frauenliste bringt sich dieses Jahr besonders intensiv ein.

Fragen und Anregungen wie immer gerne an:

kontakt@frauenliste-herrenberg.de

oder telefonisch an unser Vorstandsteam:

Beatrix Jacobsen (0152 0197 9775)

Eva Ortlieb (0179 677 9519)

Susanne Geiger (0176 303 96357)

 



Eindrücke der Weihnachtsfeier

"Pietätvolle Sympathie, Verständnis für ihre Bedürfnisse, Nachsicht für ihre Schwächen - das dürfen die Alten von uns fordern!"

Das schrieb die Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Hedwig Dohm (1831 - 1919) in ihrem 1903 erschienenen Aufsatz "Die alte Frau".

Wir bedanken uns auf diesem Weg nochmals sehr herzlich bei Andrea Buck, die in der letzten Sitzung der Frauenliste über ihre Arbeit als Leiterin der iav berichtete. Frau Buck bearbeitet viele unterschiedliche Themen, die das Alter mit sich bringen. Sie ist zuständig für Information, für Vermittlung, für Beratung sowohl betroffener Menschen als auch der zugehörigen Familien. Sie pflegt Kontakte zu anderen iav - Stellen, zu Pflegeheimen, Krankenhäusern, zu Hausärztinnen und ambulanten Pflegediensten, sie organisiert Veranstaltungen u.v.m.

Die anwesenden Frauen waren sehr beeindruckt und die Frauenliste freut sich, dass mit Andrea Buck eine so engagierte und kompetente Fachfrau für diesen Bereich zuständig ist.

Nochmals sei auf unseren Jahresabschluss hingewiesen. Wir treffen uns am Montag, den 16. Dezember um 19 Uhr im Haus Weitblick, um Anmeldung wird gebeten.

kontakt@frauenliste-herrenberg.de

oder telefonisch über unser Vorstandsteam:

Beatrix Jacobsen (0152 0197 9775)

Eva Ortlieb (0179 677 9519)

Susanne Geiger (0176 303 96357)

Die erste Sitzung im neuen Jahr findet am Montag, den 13. Januar 2020 um 20 Uhr statt, wie immer im Klosterhof.

kontakt@frauenliste-herrenberg.de oder telefonisch über unser Vorstandsteam:

 

Ausflug der Frauenliste 19.10.2019

Das Jahr 2019 stand in Herrenberg unter dem Motto "500 Jahre Jerg-Ratgeb-Altar". Die Frauenliste besuchte den Altar in der Stuttgarter Staatsgalerie und bekam eine sehr aufschlussreiche Führung, die allen Beteiligten gut gefallen hat.


 

 

 

 

Neues Führungstrio

 

Herrenberg: Frauenliste strukturiert sich um Herrenberg – Die Frauenliste Herrenberg hat in ihrer Mitgliederversammlung im Klosterhof Herrenberg ein neues Führungsteam gewählt. Das neue Führungstrio (von links Beatrix Jacobsen, Susanne Geiger und Eva Ortlieb) freut sich sichtlich auf die neue Aufgabe .Die Koordination der Vereinigung übernimmt künftig ein gleichberechtigtes Team. Der neue Vorstand besteht nun aus Susanne Geiger (Musikerin und Kabarettistin), Beatrix Jacobsen (ITProjektmanagerin), und Eva Ortlieb (Sportwissenschaftlerin im Bereich Gesundheitsförderung). Verabschiedet und mit herzlichem Dank bedacht wurden die bisherigen Vorsitzenden Waltraud Frech und Jutta Hagenlocher. Der Neuorganisation des Vorstands gingen in den vergangenen Wochen grundsätzliche Diskussionen voraus. Wie sollte das kommunalpolitische Engagement in der Frauenliste künftig gestaltet werden? Wie können familiär und beruflich eingespannte Frauen mit Gestaltungswillen für politische Mandate, Ämter odergenerell zur Mitarbeit in der Frauenliste motiviert werden?

 

 Der Ansatz: Verringerung der Aufgabenlast für Einzelne und mehr niedrigschwellige, inhaltliche Beteiligungsmöglichkeiten in Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen. Susanne Geiger bringt es  auf die einfache Formel: „Ehrenamtliches politisches Engagement soll produktiv sein, muss Spaß machen und darf nicht als Last empfunden werden.“ „Ein Führungstrio ist eine Innovation, die man als Risiko oder als Chance begreifen kann. Für die Mitglieder der Frauenliste gilt Letzteres. Mit Blick auf die Zukunft sind wir mit den jeweiligen Kompetenzen im neuen Vorstandsteam sehr gut aufgestellt“, sagte Eva 

Schäfer-Weber, Fraktionsvorsitzende der Frauenliste nach der Sitzung.

 -gb-

 Ausgabe 'GÄUBOTE', 04.10.2019, Seite 23

 

Der Ge­mein­de­rat der Stadt Her­ren­berg der Wahlperiode 2014 bis 2019 wur­de am 25. Mai 2014 ge­wählt und hat sei­ne Ar­beit am 2. Ju­li 2014 auf­ge­nom­men. Er bestand aus Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Spri­ß­ler als Vor­sit­zen­dem und 32 eh­ren­amt­lich tä­ti­gen Stadt­rä­tin­nen und Stadt­rä­ten. Die Legislaturperiode des Gemeinderates 2014 bis 2019 ging mit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 zu Ende. Die offizielle Verabschiedung war am 2. Juli 2019.

Liebe Mitbürger*innen,
danke, dass Sie uns unterstützt und mit uns gezittert haben!
Großartige 11.000 Stimmen zusätzlich haben wir im Vergleich zur letzten Wahl gewinnen können – insgesamt 41.232!
Gemessen an der Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen steigern wir unser Ergebnis um 0,7 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent.
Umgerechnet auf die Sitze erringt die Frauenliste erneut 3 Sitze. Im zukünftigen Gemeinderat werden neben unseren Rätinnen Eva Schäfer-Weber, Brigitte Binder-Kirn und Pauline Rist-Nowak weitere 10 Frauen Platz nehmen – Spitzenrekord für Herrenberg.

Wir gratulieren allen gewählten Vertreter*innen und wünschen ihnen eine produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.

#FrauenlisteHerrenberg #Herrenberg #Gemeinderatswahl

Bildquelle: Homepage der Stadt Herrenberg

Am 26.05. ist Wahl.

Letzte Chance für Unentschlossene: Lernt unsere Kandidatinnen und ihre Ziele kennen. Wir sind mit unserem Infostand am kommenden Samstag von 8.00-13.00 Uhr am Klosterhof Herrenberg.
Wir freuen uns auf Euch!

Impressionen vom 19. Flohmarkt

Bitte vormerken.

Am 11.05.2019 findet der legendäre Flohmarkt der Frauenliste im Klosterhof statt. Ab 9 Uhr können Sie stöbern in unserem Bücher-, Haushalts- und Klamottenbestand.

Gerne können wir auch über politische Themen diskutieren bei einer Tasse Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gültsteiner Liste nominiert Kandidaten

Gäubote 03.05.2019 GB-Foto: gb

Auch 2 Kandidatinnen der Herrenberger Frauenliste sind dabei: Brigitte Binder-Kirn und Jutta Hagenlocher

Gültstein - Unter dem Motto - Unter dem Motto "Gültstein bewegt uns - wir bewegen Gültstein" stellt sich die Gültsteiner Liste als Vereinigung kommunalpolitisch interessierter Frauen und Männer am 26.Mai zur Wahl des Ortschaftsrates. Bei der
Aufstellung des Wahlvorschlags hatte man das Ziel verfolgt,
ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern
verschiedener Altersgruppen zu finden, die Lust auf
Kommunalpolitik und Freude am Gestalten ihres Lebensumfeldes
haben.

Sie stehen für eine aktive Kommunalpolitik ohne
parteipolitischen Fraktionszwang, wie es in einer
Pressemitteilung heißt. Auf dem Bild stehen von links
Gerhardt Kauffeldt, Brigitte Binder-Kirn, Rainer Kegreiss,
Nicole Riethmüller, Ute Buhlmann, Michael Plaz, Claudia
Immenschuh, Jutta Hagenlocher, Alexander Henschke und Falk
Buhlmann.


Eindrücke vom 25-jährigen Jubiläum der Frauenliste Herrenberg

 

Das Herz schlägt für die sozialen Themen

 

Herrenberg: Die Frauenliste lässt zur Feier ihres 25. Geburtstags die Sektkorken knallen

 

"Wer Frauen will, muss Frauen wählen", betont Brigitte Straßner, Gründungsmitglied und erste Stadträtin der Frauenliste. Die Gelegenheit dazu bietet sich bei der kommenden Kommunalwahl, bei der sage und schreibe 32 Kandidatinnen für die Frauenliste ins Rennen gehen werden. Im Herrenberger Stadtwerk feierte die Vereinigung ihr 25-jähriges Bestehen.

 

Was haben Länder wie Ruanda und Bolivien, was wir nicht haben? Dort sitzen mehr Frauen als Männer im Parlament. Dagegen machen im Deutschen Bundestag Frauen gerade einmal 30,7 Prozent aus. Tendenz fallend. Ein Schicksal, von dem auch die Herrenberger Frauenliste singen kann, hat der Frauenanteil im Gemeinderat doch bei der letzten Kommunalwahl die Rolle rückwärts gemacht. "Es sind nur noch neun Frauen, das sind nicht einmal 30 Prozent", bedauert Pauline Rist-Nowak.

 

"Der sicherste Weg, Frauen
in den Gemeinderat zu bringen"

Einen Grund sieht die Gemeinderätin in der Abschaffung der unechten Teilortswahl. Während sich die Nufringer Frauenliste Anfang des Jahres auflöste, haben die Herrenbergerinnen nun 32 Frauen auf den Wahllisten. "Wir Frauen schaffen das aber nicht alleine, wir brauchen auch die Männer dazu", weiß Brigitte Straßner. Im Gründungsjahr 1994 hatten einige Männer mit ihrer Unterschrift dazu beigetragen, dass die Frauenliste bei der Kommunalwahl antreten konnte. Wie formulierte es Elke Lang einst: "Das ist keine Liste gegen Männer, sondern der sicherste Weg, Frauen in den Gemeinderat zu bringen." Und siehe da, die Frauenliste ergatterte auf Anhieb drei Sitze. Neben Elke Lang zogen Brigitte Straßner und Gabi Hüttenberger in den Gemeinderat ein. Als Clownin verkleidet lässt Brigitte Straßner die Stimmungen in jenem Jahr vorüberziehen. Diese Frauen umwehte irgendwie etwas Geheimnisvolles. Dass die Stadt eine Frauenliste braucht, wurde erst zaghaft gefordert. Dennoch zog man mit viel Frauenpower in den Wahlkampf, zeigte sich zu Anfang im Gemeinderat beschwingt, aber auch ein wenig schüchtern und auf der Suche, um sodann kämpferischer, fordernder zu werden.

 

 

Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war damals beileibe keine. So wurden die neuen Stadträtinnen abschätzig behandelt. "Das muss man aushalten", sagt Straßner. "In den ersten Jahren haben wir auch viel zur Kernzeitbetreuung gemacht", erinnert sich Eva Schäfer-Weber in ihrem kleinen Rückblick. "Die Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt", weist die Stadträtin auf den basisdemokratischen Ansatz der Vereinigung hin.

2003 gab sich die Gruppierung Leitlinien in Form einer Präambel. "Wir leben zwar nicht mehr wie unsere Großmütter gelebt haben, doch von der Gleichheit zwischen Mann und Frau sind wir immer noch weit entfernt", stellt Stadträtin Pauline Rist-Nowak klar. Stehen jungen Frauen in diesen Zeiten wirklich alle Türen offen, wenn sie nach bester schulischer Bildung und Studium, mit der Gründung einer Familie die Mühlen des Alltags einholen? Der Beruf wird da erst einmal hinten angestellt, die Karriere geknickt. "Ich möchte das als Familienfalle bezeichnen", sagt Rist-Nowak. Die Liebe der Stadträtin gehört jetzt weniger den endlosen Tagespunkten zum Thema Bauen, ihr Herz schlägt mehr für die sozialen Themen, die sich den Lebensbedingungen der Menschen annehmen. Etwa der Kleinkind- und Ganztagsbetreuung. "Männer entwerfen und bauen lieber Großstädte", befindet die Herrenbergerin.

 

Auch wenn Pauline Rist-Nowak schon mal unter der Last von bis zu 500 Seiten schweren Gemeinderatsunterlagen ächzt, hat sich ihr der Eindruck aufgedrängt, dass sich Frauen gründlicher an die Arbeit im Gremium machen würden. Die gelernte Krankenschwester und studierte Pädagogin erinnert an die vielen anderen Aktivitäten der Frauenliste abseits der Gmeinderatsarbeit, an den Flohmarkt für den guten Zweck im Klosterhof, den Equal Pay Day. Zudem unterstützt die Frauenliste Organisationen wie Thamar oder Terre des Femmes.

 

"Für mich seid ihr Heldinnen. Ich möchte euch als die Pippi Langstrumpfs von Herrenberg bezeichnen", begeistert sich Gabi Weber-Urban in ihrem kabarettistischen Gastspiel. "Annikas", denen alles recht sei, wie es ist, weil es immer schon so war, gebe es genug. Mit der Nebringerin begibt man sich an diesem Abend mitten in die Untiefen und Fallstricke der geschlechtlichen Sprachklischees, der Missverständnisse von Verpaarungen, der Hysterien der politischen Korrektheit.

 

Sängerin Michaela Kuti singt abgrundtief romantische Liebeslieder voller Sehnsucht und Herzschmerz, Freiheitsdrang und Verschmelzungswünschen. Die Liebe eint, trennt aber auch. Mit diesem folkigen und chansonesken Akustik-Pop lässt es sich vortrefflich entschleunigen, um einen Moment innezuhalten.

 

 


Nufringen/Herrenberg - Sie wollten die Altherrenriege aufmischen, frischen Wind in den Gemeinderat bringen: Als sich die Frauenliste in Nufringen gründete, war es das Ziel der Kandidatinnen, mehr Frauen in die Politik zu bringen. „Damals gab es nur eine Gemeinderätin in Nufringen“, sagt Gabriele Zwirner. Die Frauenliste sei das Mittel zum Zweck gewesen, um das zu ändern.

20 Jahre später löst sich die Nufringer Frauenliste auf. Allerdings nicht, weil das Ziel erreicht ist und nun ohnehin genügend Frauen von anderen Fraktionen in den Gemeinderat drängen. Ganz im Gegenteil: Die Gemeinderätinnen Gabriele Zwirner und Christa Reiber wollen bei der Gemeinderatswahl im Mai nicht mehr antreten – doch es fehlen junge Frauen, die nachrücken und das Zepter übernehmen wollen......


Gäubote 23.01.2019
Was die Fraktionen sagen

Der Herrenberger Etat für 2019 ist unter Dach und Fach, die politische Agenda für dieses Jahr
damit weitgehend festgezurrt. Wie die Sprecher der sechs im Gemeinderat vertretenen
Parteien, Fraktionen und Gruppierungen die Stadtpolitik sehen, beantworten sie in fünf vom “Gäubote” gestellten Fragen:

1. Weshalb stimmen Sie dem Etat zu/nicht zu?

2. Wo finden Sie sich in dem Zahlenwerk, das die Politik der
kommenden zwölf Monate weitgehend festzurrt, wieder?

3. Was kommt im Etat zu kurz?

4. Wo liegen die Schwerpunkte der nächsten Jahre?

5. Was sollte die Stadt tun, um mehr Einnahmen zu genieren?......

Attraktive Stadt

Eva Schäfer-Weber (Frauenliste)